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Von Pick Me zu Girls Girl

  • 22. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Ich würde mich selbst als Girls Girl beschreiben.


Aber was heißt das eigentlich? Für mich bedeutet es, Frauen an erste Stelle zu setzen, egal ob es meine besten Freundinnen sind oder eine Frau, die ich zufällig auf der Straße treffe. Ein Girls Girl feuert andere Frauen an, statt sie klein zu machen.

Doch das war nicht immer so selbstverständlich.


In den 2000ern war es irgendwie uncool, ein Mädchen zu sein. Pink, Glitzer und Cheerleader-Vibes? Alles verpönt. Stattdessen wurde man gefeiert, wenn man „eine von den Jungs“ war. Converse zum Ballkleid, Gaming statt Schminken und vor allem: Distanz zu allem, was typisch weiblich aussah.


Das berühmte Pick Me Girl war geboren. Popkultur und Filme spielten dieses Narrativ rauf und runter: Die hübsche Cheerleaderin war die Böse, die unscheinbare Nerd-Freundin dagegen das eigentliche Traumgirl. Frauen wurden gegeneinander ausgespielt. Konkurrenz, Eifersucht, Stutenbissigkeit, all das war fast normal.

Und ich glaube, viele Frauen aus meiner Generation tragen bis heute die Spuren davon.


Fast 20 Jahre später erleben wir eine Gegenbewegung. Weiblichkeit wird gefeiert, spätestens seit Barbie, Beyoncé und Taylor Swift alles in Pink, Glitzer und Female Energy getaucht haben. Auf TikTok überfluten uns Girl-Trends wie Girl Dinner, Hot Girl Walk oder Girl Math. Manche sind witzig, manche fragwürdig, aber sie alle zeigen: Es ist okay, ein Girl zu sein.


Und mehr noch: Immer mehr Frauen stellen klar, dass es kein Kompliment ist, „nicht wie andere Frauen“ zu sein. Im Gegenteil: Ich liebe es, wie andere Frauen zu sein, das ist das größte Kompliment.


Ein Girls Girl ist eine Frau für andere Frauen. Sie sagt dir ehrlich, wenn du Lippenstift auf den Zähnen hast. Sie passt auf dich auf, wenn du weinst oder zu viel getrunken hast, selbst wenn sie dich nicht kennt.


Wir haben keine Zeit mehr für Zickenkrieg und Stutenbissigkeit. Wir haben schon genug mit patriarchalen Strukturen zu tun, da müssen wir uns nicht auch noch gegenseitig das Leben schwer machen.


Ich will eine Frau sein, die andere Frauen unterstützt. Die nicht neidisch ist, sondern stolz. Die nicht mit den Augen rollt, sondern ehrlich Komplimente verteilt.

Denn am Ende ist es so: Wir alle brauchen einander. Und wenn wir uns gegenseitig feiern, unterstützen und beschützen, dann gewinnen wir alle.


Frage an euch: Fühlt ihr euch selbst als Girls Girl? Habt ihr schon mal erlebt, wie schön es ist, von einer fremden Frau aufrichtig unterstützt zu werden?


 
 
 

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1 Kommentar


michelle-biocic
04. Nov. 2025

Ich LIEBE es, eine Frau zu sein – und für mich ist es ein wunderschönes Kompliment, ein Girls Girl genannt zu werden! 💕

Du hast die Entwicklung von „Es ist cool, one of the boys zu sein“ hin zu „Es ist noch cooler, ein Girls Girl zu sein“ richtig gut beschrieben.

Ich freue mich total über diese Veränderung und finde es großartig, dass immer mehr Menschen anfangen, genau das zu hinterfragen und neu zu denken.

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