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Reisen heißt Austausch, nicht Stillstand

  • 9. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Reisen, schon immer ein riesiges Thema für mich. Die Welt erkunden, neue Menschen treffen, Abenteuer erleben … all das spielt eine große Rolle in meinem Leben. Es geht für mich nicht nur darum, Orte zu sehen, sondern Kulturen zu erleben, Sprachen zu hören und Dinge zu entdecken, die man erst versteht, wenn man wirklich dort ist.

Eine Reise bedeutet für mich nicht, ein bis zwei Wochen in einem All-Inclusive-Resort zu verbringen, ein paar Tagesausflüge zu machen und anschließend zu sagen: „Ich habe das Land gesehen.“ Das ist Urlaub. Aber keine Reise.

Reisen heißt Austausch. Es bedeutet, nicht an einem Ort zu bleiben, sondern sich treiben zu lassen, Neues aufzusaugen. Natürlich kann man zwischendurch Momente der Erholung einbauen, ein bequemer Hotelaufenthalt für ein oder zwei Nächte kann guttun. Aber im Kern geht es mir darum, das Land, die Kultur und die Menschen wirklich zu erleben.


Oft höre ich: „Reisen ist zu teuer.“ Natürlich, in gewissem Rahmen stimmt das. Aber es gibt so viele Arten, die Welt zu entdecken: mit dem Fahrrad nach Spanien, ein Roadtrip durch Südamerika oder auch ein luxuriöser Flug nach Australien. Jede Form ist möglich, und jede hat ihren Wert. Für mich geht es nicht darum, wie man reist, sondern dass man es überhaupt tut.

Wichtig ist für mich aber auch: Meine Sicht der Dinge anderen aufzuzwingen, ist nicht der richtige Weg. Jeder definiert Reisen anders und das ist völlig in Ordnung.


Ich hatte das Glück, schon früh mit meinen Eltern die Welt erkunden zu dürfen. An vieles erinnere ich mich heute nicht mehr, aber das Prinzip des Reisens habe ich mitgenommen. Es hat nicht nur meine politische Einstellung, sondern auch meinen Charakter geprägt.

Reisen hat mir Empathie und Mitgefühl für Menschen geschenkt, die weniger privilegiert sind. Manchmal vielleicht sogar „zu viel Mitgefühl“, wie ich öfter höre. „Du kannst nicht alle retten“ ja, vielleicht stimmt das. Aber kann man nicht wenigstens irgendwo anfangen?

Unterstützung muss nicht immer finanziell sein. Sie kann auch heißen: zuzuhören, zu helfen, zu verstehen, was der andere braucht. Sich mit dem Cultural Iceberg einer Kultur zu beschäftigen, die unsichtbaren Werte und Haltungen wahrzunehmen. Ein paar Floskeln in der Landessprache aufzuschnappen, um den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Das ist es, was Reisen für mich bedeutet: inspirieren, zeigen, wie viel es zu entdecken gibt und dass Austausch mehr bereichert als alles andere.


Reisen hat mir gezeigt, wie wichtig Weltoffenheit ist. Hass, Abgrenzung und Zurückhaltung machen uns auf Dauer nur bitter. Eine positive Haltung anderen Menschen gegenüber hingegen öffnet Türen. Natürlich wird man auch enttäuscht, unabhängig vom Land oder der Kultur. Aber mal ehrlich: Gibt es nicht in jeder Kultur auch Arschlöcher?


Reisen lehrt uns, die schönen Seiten zu sehen, Unterschiede zu schätzen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Für mich ist es eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, für meinen Charakter, für mein Denken, für mein Leben.

 
 
 

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1 Kommentar


michelle-biocic
13. Nov. 2025

Da kann ich nur zustimmen, das hast du wunderbar in Worte gefasst!

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