Dinge, für die ich dankbar bin
- 4. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Dankbarkeit hat für mich etwas Befreiendes. Sie rückt den Blick weg von dem, was fehlt, hin zu dem, was bereits da ist und trägt dazu bei, das eigene Leben klarer und leichter zu sehen.
Heute möchte ich drei Dinge teilen, für die ich besonders dankbar bin
1. Ein unterstützendes Umfeld
Als ich jünger war, war fast jeder in meinem Umfeld eine „beste Freundin“ oder ein „enger Freund“. Je älter ich werde, desto klarer sehe ich, welche Qualitäten mir in Beziehungen wirklich wichtig sind, Ehrlichkeit, Loyalität, gegenseitiger Respekt.
Und das bedeutet auch, sein Umfeld auszuwählen. Nicht jeder Mensch, der vorbeikommt, muss bleiben. Ich sehe oft, wie andere sich mit toxischen „Freunden“ herumschlagen, mit Neid, Missgunst oder dem Drama, dass eine Meinungsverschiedenheit gleich das Ende einer Freundschaft bedeutet. Das möchte ich nicht. Ich bin dankbar, Menschen an meiner Seite zu haben, die hinter mir stehen, auch wenn wir uns mal nicht einig sind. Menschen, die ehrlich sind, ohne verletzend zu sein, und die ich genauso unterstützen kann, wie sie mich. So ein Umfeld ist ein Geschenk und eines, das ich jedem wünsche.
2. Eine gesunde Beziehung
Liebe kann kompliziert sein, aber sie muss es nicht. Ich bin dankbar dafür, eine Beziehung zu führen, in der Vertrauen, Offenheit und gemeinsame Ziele selbstverständlich sind. Natürlich gibt es Meinungsverschiedenheiten, das ist normal und menschlich. Aber wir lösen sie durch Gespräche, durch Kompromisse und durch den Willen, das große Ganze im Blick zu behalten.
Es ist ein entspanntes Gefühl, wenn man nicht ständig um die Stabilität einer Beziehung kämpfen muss. Wenn man weiß, wir ziehen an einem Strang. Wir planen gemeinsam, wir wachsen gemeinsam, und wir gönnen uns gegenseitig das Beste.
3. Reisen und Erfahrungen
Reisen ist für mich eines der erfüllendsten Dinge, die ich machen kann. Und dabei unterscheide ich klar zwischen Reisen und Urlaub. Urlaub bedeutet für mich Erholung, man bleibt länger an einem Ort, macht ein paar Ausflüge, genießt das süße Nichtstun. Das ist schön und wichtig als Ausgleich, aber Reisen ist etwas ganz anderes.
Reisen bedeutet, ein Land wirklich kennenzulernen. Viele Orte, Städte und Regionen zu entdecken. Nur ein, zwei Nächte in einem Motel, Hotel oder AirBnb zu verbringen und dann weiterzuziehen. Mit Menschen ins Gespräch zu kommen, typische Gerichte zu probieren, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. All das ist für mich ein Eintauchen in eine Kultur, ein Erweitern des eigenen Horizonts.
Ich bin dankbar dafür, die Möglichkeit zu haben, die Welt zu entdecken, neue Menschen und Lebensweisen kennenzulernen und mit jedem Schritt ein Stück mehr über mich selbst zu erfahren.
Fazit
Dankbarkeit bedeutet für mich nicht, dass alles perfekt läuft. Aber sie zeigt mir, wo mein Fundament liegt, Menschen, die mich tragen. Eine Beziehung, die mich stärkt. Und die Möglichkeit, die Welt zu erleben und Erfahrungen zu sammeln, die mich prägen.
Und vielleicht ist es genau das, worauf es am Ende ankommt, zu erkennen, was schon da ist und es nicht als selbstverständlich hinzunehmen.


Wunderschöner Beitrag! Dankbarkeit erdet und hilft uns Zufriedenheit zu empfinden🧘